
3 Methoden
3.2.3 Restriktionsspaltung, Dephosophorylierung und Ligation von DNA
Zum analytischen Restriktionsverdau wurde folgende Reaktionsmischung
angesetzt:
2 µL DNA
je 0,33 µL Restriktionsenzym
1-2 µL Restriktionspuffer (Endkonzentration: 1x oder 2x)
H
2
O
(autoklaviert)
ad 10 µL
Für eine präparative Restriktionsspaltung wurden 20 µg Vektor-DNA mit 50 U
Restriktionsenzym und dem vom Hersteller empfohlenen Puffer in einem 50 µL-
Ansatz 4 h bei 37 °C inkubiert.
Um eine Religation der durch Restriktionsenzyme linearisierten Plasmide zu
verhindern, wurde mit Hilfe einer alkalischen Phosphatase die 5’-endständige
Phosphatgruppe hydrolysiert. Hierfür wurde der Reaktionsansatz der
Restriktionsspaltung mit 5,5 U Alkalischer Phosphatase aus Kaltwassergarnelen
(SAP) und dem mitgelierten SAP-Puffer versetzt und zunächst 1 h bei 37 °C
inkubiert, dann 20 min zur Inaktivierung der Phosphatase auf 65 °C erhitzt.
Anschließend wurden die DNA-Fragmente in einem Agarosegel elektrophoretisch
getrennt und die entsprechende Banden ausgeschnitten und gereinigt.
Zur Ligation wurden 200 ng Vektor-DNA (linearisierter pCR
®
-Blunt-Vektor bzw.
mit geeigneten Restriktionsenzymen verdauter pET-22b(+)- oder pACYCDuet-1-
Vektor) mit der entsprechenden Menge des einzubauenden DNA-Fragments (PCR-
Produkt mit stumpfen Enden bzw. das Zielgen enthaltendes Bruchstück mit
kompatiblen Enden) im Verhältnis 1:10, dem vom Hersteller mitgelieferten Puffer,
10 mM ATP und 3 U T4-DNA-Ligase in einem Reaktionsansatz von 30 µL gemischt.
Zunächst wurde bei 16 °C für 5 h inkubiert und anschließend die Ligase für 10 min
bei 65 °C inaktiviert. Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die
durchgeführten Ligationen. Die Ligation von pCR
®
-Blunt-Vektor mit PCR-Produkten
mit stumpfen Enden wurden nach Herstellerangaben (Invitrogen, Carlsbad, USA)
ausgeführt.
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